Das hinge stark von der Heizlast und dem sonstigen Stromverbrauch ab. Oft rechnet man grob mit 1 kWp PV-Leistung pro 1.000 kWh Jahresverbrauch, aber eine exakte pauschale Antwort gäbe es hier meist nicht.
Eine gängige Praxisregel besagt, den Speicher in etwa an den abendlichen/nächtlichen Stromverbrauch anzupassen – oft entspricht dies schätzungsweise 1 kWh Speicherkapazität pro 1.000 kWh Jahresverbrauch.
Wenn Sie tagsüber zu Hause sind (z.B. im Homeoffice), könnten Sie den produzierten Sonnenstrom direkt selbst verbrauchen. Dies wäre wirtschaftlich meist deutlich rentabler, als ihn günstig ins Netz einzuspeisen.
Die letzten Prozente zur 100-Prozent-Autarkie wären im Winter oft extrem teuer zu erkaufen (durch massiv überdimensionierte Speicher). 70 bis 80 % gelten wirtschaftlich oft als der sinnvollste „Sweet Spot“.
Ein Standard-System schaltet sich bei einem Netzausfall aus Sicherheitsgründen meist ab. Für eine echte Weiterversorgung bräuchte man in der Regel eine spezielle Ersatzstrom- oder Notstromschaltung.
Bei den aktuellen Marktpreisen dürfte sich der Eigenverbrauch (mit Einspeisung des reinen Überschusses) für klassische Einfamilienhäuser fast immer deutlich mehr rechnen als eine reine Volleinspeisung.
Ein typisches Modul wiegt oft zwischen 20 und 25 kg. Ein intakter, normgerechter Dachstuhl sollte dieses zusätzliche Gewicht in der Regel problemlos aufnehmen können. Im Zweifel würde dies vorab geprüft.
Sollte bereits ein äußerer Blitzschutz auf dem Dach vorhanden sein, müsste die PV-Anlage in der Regel fachgerecht in dieses System integriert oder mit ausreichendem Trennungsabstand installiert werden.
Bei Ost-West-Dächern oftmals ja. So ließe sich die Stromproduktion schön über den ganzen Tag verteilen – Sie hätten morgens Strom aus Osten und abends aus dem Westen.
Ab einer Dachneigung von etwa 15 Grad übernimmt der Regen oft den Großteil der Reinigung. Bei sehr flachen Dächern oder starker Verschmutzung könnte eine professionelle Reinigung alle paar Jahre sinnvoll sein.
Die Leistung der Module nimmt über die Jahre minimal ab. Viele Hersteller garantieren heute, dass nach 25 Jahren in der Regel noch mindestens 80 bis 85 % der ursprünglichen Leistung erbracht werden dürften.
Sie gelten oftmals als robuster gegen mechanische Belastungen (wie Hagel) und weniger anfällig für Mikrorisse. Daher bieten Hersteller hier oft längere Produktgarantien an.
Die Erfahrung zeigt, dass ein klassischer Wechselrichter oft nach etwa 10 bis 15 Jahren sein Lebensende erreichen könnte und dann meist einmal ausgetauscht werden müsste.
Es empfiehlt sich oft, die Anlage gegen Sturm, Hagel oder Überspannung abzusichern. Meist ließe sich dies völlig unkompliziert in die bestehende Wohngebäudeversicherung integrieren.
Moderne Geräte könnten oft völlig selbstständig entscheiden, ob der Strom ins Netz geht, die Batterie lädt oder beispielsweise das E-Auto betankt wird, um den Eigenverbrauch optimal zu nutzen.
Ja, für private Betreiber fällt auf die Lieferung und fachgerechte Installation der PV-Module, der Wechselrichter und des Speichers aktuell in der Regel keine Mehrwertsteuer an.
Sie könnten dann helfen, wenn das Dach komplexe Teilverschattungen (durch Schornsteine, Bäume oder Gauben) aufweist. Auf einem völlig freien Süddach wären sie meist überflüssig.
Das wäre technisch und messtechnisch oft relativ komplex. Wir würden meist raten, den Platz des Balkonkraftwerks lieber direkt in die große Dach-Anlage zu integrieren.
Sie könnten eine Option sein, jedoch sind die Tarife oftmals rechnerisch sehr verschachtelt. Viele Anlagenbesitzer entscheiden sich in der Praxis dann meist doch für einen physischen Speicher im eigenen Keller.
Ein String ist sozusagen die „Kette“, in der mehrere Solarmodule hintereinandergeschaltet werden. Bei einem klassischen Einfamilienhaus plant man in der Regel mit 1 bis 3 Strings.
Das hinge stark von der maximalen Spannung des Wechselrichters ab. In der Praxis finden sich oft schätzungsweise 10 bis 20 Module in einer solchen Hintereinanderschaltung.
Er soll die teure Anlage und Ihre Hauselektrik vor gefährlichen Spannungsspitzen (etwa bei nahen Blitzeinschlägen) schützen und ist heutzutage normativ als Standard vorgeschrieben.
Er verarbeitet den Strom einer ganzen Modul-Kette gebündelt. Bei weitgehend unverschatteten Dächern wäre dies preislich und technisch oft die effizienteste und bewährteste Lösung.
String-Wechselrichter hängen gut erreichbar im Keller und sind oft günstiger. Mikrowechselrichter sitzen direkt auf dem Dach unter den Modulen, was bei starker Verschattung Vorteile hätte, im Servicefall aber schwerer erreichbar wäre.
Sie wandeln den Strom direkt unter jedem Modul einzeln um. Fiele auf ein Modul ein Schatten, würde hierdurch nicht die Leistung der restlichen Anlage mit heruntergezogen.
Die Kombination senkt die Stromkosten über das Jahr gesehen enorm. Man sollte jedoch wissen: Im tiefsten Winter liefert die Anlage meist am wenigsten Strom, während die Heizung am meisten bräuchte.
Das hinge rein von Ihrem persönlichen Sicherheitsbedürfnis ab. Echte Notstromfähigkeit kostet oft einen spürbaren Aufpreis, während tagelange Stromausfälle in unserer Region statistisch eher selten vorkommen dürften.
Sie können das Licht auch über die Rückseite aufnehmen. Auf einem normalen Schrägdach direkt über dunklen Pfannen brächte dies oft wenig; sinnvoller wären sie in der Regel bei Aufständerungen auf Flachdächern.
Für Notstrom müsste die Batterie stets gut gefüllt sein. Im Winter wäre der Speicher durch den normalen Hausverbrauch jedoch abends oftmals schlichtweg leer, wenn das Stromnetz ausfallen würde.
Ein weit verbreiteter Irrtum. Ost-West-Anlagen könnten durch die breitere Verteilung über den Tag oft sogar einen höheren Eigenverbrauch ermöglichen – genau dann, wenn man morgens und abends meist zu Hause ist.
Haben Sie ein spezielles Anliegen? Nutzen Sie gerne unser Kontaktformular!
